Vom Belegfoto bis zur Auszahlung — in einem Vorgang.
vemix rechnet Dienstreisen und reiseunabhängige Auslagen nach deutschem Reisekostenrecht ab: Die Reise wird — wenn Sie wollen — vorab beantragt und genehmigt, der Beleg fotografiert und gelesen, Verpflegungs-, Übernachtungs- und Kilometerpauschalen kommen aus dem amtlichen BMF-Datensatz, die Freigabe läuft im Vier-Augen-Prinzip — und am Ende stehen ein unterschriebener Beleg, die Auszahlung und, wenn gewünscht, die Weiterberechnung an den Kunden.
Vom Belegfoto bis zur Auszahlung — nach deutschem Reisekostenrecht.
Der Beleg kommt zuerst
Datei wählen oder fotografieren — die Position entsteht daraus, bereits ausgefüllt. Die Belegerkennung liest Datum, Händler, Bruttobetrag, ausgewiesene Steuersätze, Währung und Belegart; übernommen wird feldweise, und der Prüfer sieht später, was die Maschine gelesen hat.
Pauschalen, amtlich gerechnet
Verpflegung, Übernachtung und Kilometer aus dem BMF-Datensatz 2026 — 166 Länder und 48 Städte mit eigenem Satz. Mahlzeitenkürzung 20/40/40, Mitternachtsregel und Dreimonatsfrist inklusive. Jede Zahl zeigt auf Wunsch ihre Herleitung.
Freigegeben, unterschrieben, festgeschrieben
Zweistufige Freigabe (fachlich und kaufmännisch) mit Vier-Augen-Prinzip ohne Ausnahme nach oben. Danach ein Abrechnungsbeleg mit allen Belegen als Anlage, die digitale Unterschrift des Mitarbeiters — und ab da ist die Abrechnung unveränderlich.
Auszahlung
Mit verbundenem Buchhaltungssystem geht die Abrechnung als Eingangsbeleg an sevDesk oder Lexware Office, sonst erzeugt vemix einen Zahlungslauf mit SEPA-Datei (pain.001). Vorschüsse werden verrechnet, die IBAN liegt verschlüsselt und wird nur maskiert angezeigt.
Projekt & Weiterberechnung
Mit Projektbezug fließt jede Position als Ist-Sachkosten in die Projektkostenrechnung und wandert per Knopfdruck in Angebot oder Rechnung — mit den je Projekt vereinbarten Sätzen und einer Reservierung, die eine zweite Abrechnung derselben Position ausschließt.
Fibu, Lohn und Betriebsprüfung
DATEV-Buchungsstapel (EXTF) mit einer Zeile je Position und Belege-ZIP, die lohnsteuerliche Auswertung je Mitarbeiter und Monat samt „M"-Fällen sowie ein Betriebsprüfungs-Datensatz mit dem SHA-256 jeder Belegdatei.
Ein Vorgang, acht Schritte — und keiner davon in Excel.
Vom freiwilligen Reiseantrag über die Belegerfassung auf dem Telefon bis zum Buchungsstapel für den Steuerberater läuft alles auf einer Datenbasis. Jeder Schritt ist einzeln erreichbar; wo Ihr Haus einen davon nicht braucht, entfällt er ersatzlos.
- 01
Reise beantragen — wenn Sie wollen
Der Reiseantrag trägt Anlass, Ziel, Zeitraum, geschätzte Kosten und den beantragten Vorschuss. Entschieden wird er von denselben Zuständigen wie später die Abrechnung, Vier-Augen-Prinzip eingeschlossen: Vorgesetzter, wahlweise die Projektleitung, mit Eskalation und Vertreter. Genehmigung und Ablehnung tragen Urheber und Zeitpunkt, die Ablehnung zusätzlich eine Pflichtbegründung. Wo nicht beantragt wird, fehlt hier nichts — der Antrag ist freiwillig, und eine Reise ohne ihn ist kein unfertiger Vorgang.
- 02
Reise und Abschnitte anlegen
Der Anlass ist Pflichtfeld — er trägt die betriebliche Veranlassung, ohne die es steuerlich keine Reisekosten gibt. Dazu Ziel, Zeitraum auf die Uhrzeit genau und optional Projekt, Aufgabe und Kunde, die von dort jede Position vorbelegen. Reiseabschnitte halten jeden Ortswechsel fest: Verkehrsmittel, Land, Stadt mit eigenem Satz und die Ankunft als Ortszeit mit ausdrücklicher Zeitzone — bei einer Ankunft um 22:30 Uhr entscheidet genau das über den Tag, mit dem gerechnet wird.
- 03
Belege erfassen — auch unterwegs
Über der Positionsliste liegt die Ablegefläche: Belege hineinziehen, auch mehrere auf einmal, und aus jedem entsteht eine bereits ausgefüllte Position. Unterwegs übernimmt das die mobile Erfassung — fotografieren, fertig; der erste Beleg legt die Sammelabrechnung des Monats gleich mit an. Standort- und Kameradaten werden bereits im Browser aus dem Foto entfernt, bevor die Datei das Gerät verlässt.
- 04
Tage prüfen, Pauschalen rechnen lassen
Die Tagesliste zeigt je Reisetag Land und Stadt, die Abwesenheitsdauer, die vom Arbeitgeber gestellten Mahlzeiten und die Übernachtung. Sie rechnet sofort mit, und jede Zahl zeigt auf Wunsch ihre Herleitung („BMF 2026, Schweiz — Bern: 82 € / 55 €"). Einzelne Tage lassen sich mit Pflichtbegründung auf ein anderes Land setzen — für den Tagestermin im Nachbarland, den die Reiseabschnitte nicht abbilden.
- 05
Einreichen und freigeben
Die Freigabe ist zweistufig konfigurierbar: fachlich durch den Vorgesetzten oder die Projektleitung, kaufmännisch durch die Buchhaltung. Das Vier-Augen-Prinzip kennt keine Ausnahme nach oben, und eine Betragsgrenze erzwingt die zweite Stufe auch dort, wo sie sonst aus ist. Das Prüf-Cockpit zeigt jedem Prüfer, was auf ihn wartet — nach Zuständigkeit, nicht nach Status — samt Hinweisen, fehlenden Belegen und Dublettenfunden. Abgelehnt wird mit Begründung, und die Abrechnung geht zurück in den Entwurf.
- 06
Unterschreiben und festschreiben
Der Abrechnungsbeleg ist ein PDF nach DIN 5008: Reisedaten, Tagesübersicht mit Herleitung, Positionsliste mit Belegnummer, Summenblock, Bankverbindung, Auszahlungsbetrag, Freigabevermerke — und alle Belege als nummerierte Anlage. Der Mitarbeiter unterschreibt ihn digital, auf Wunsch der Freigeber als zweiter. Mit dem Vollzug ist die Abrechnung unveränderlich, und die Aufbewahrungsfrist läuft bis zum 31.12. des achten Jahres.
- 07
Auszahlen
Mit verbundenem Buchhaltungssystem geht die Abrechnung als Eingangsbeleg an sevDesk oder Lexware Office, wo die Zahlung veranlasst wird; sonst erzeugt vemix einen Zahlungslauf mit SEPA-Datei im Format pain.001.001.09. Immer nur einer der beiden Wege ist sichtbar — nebeneinander legten sie eine Doppelzahlung nahe. Vorschüsse werden verrechnet, offene Reste stehen an der Zeile, und auf „ausgezahlt" springt die Abrechnung erst mit der bestätigten Ausführung.
- 08
Weiterberechnen und exportieren
Projektbezogene Positionen erscheinen als Ist-Sachkosten in der Projektkostenrechnung und wandern per Knopfdruck in Angebot oder Rechnung. Nach draußen gehen drei getrennte Datensätze: der Buchungsstapel samt Belegen für den Steuerberater, die lohnrelevanten Beträge je Mitarbeiter und Monat für die Lohnbuchhaltung und der vollständige Bestand mit Beleg-Hashes für den Betriebsprüfer.
Was das Modul kann.
Reiseantrag & Genehmigung
- Antrag mit Anlass, Ziel, Zeitraum, geschätzten Kosten und beantragtem Vorschuss
- Status Entwurf → Beantragt → Genehmigt bzw. Abgelehnt, jeweils mit Urheber und Zeitpunkt
- Entscheidung durch dieselben Zuständigen wie bei der Abrechnung — Vier-Augen-Prinzip inklusive
- „800 € beantragt, 500 € genehmigt" bleibt als zwei Zahlen sichtbar statt zu einer zu werden
- Ein wartender Antrag sperrt die Reise; geändert wird über das Zurückziehen
- Offene Anträge stehen im Prüf-Cockpit über den Abrechnungen — eine späte Genehmigung nützt niemandem
- Der Verweis auf die Genehmigung steht später im Abrechnungsbeleg und stärkt die betriebliche Veranlassung
Reise & Reiseabschnitte
- Pflicht-Anlass als Nachweis der betrieblichen Veranlassung, mit Vorschlagsliste
- Zeitraum datums- und uhrzeitgenau, mit Ortszeit-Offset für Abreise und Rückkehr
- Abschnitte je Ortswechsel: Verkehrsmittel, Land, Stadt, freie Ortsangabe, Ankunft in Ortszeit
- Sonderregeln für Flug und Schiff (R 9.6 LStR) sowie die Rückreisetag-Regel
- Projekt, Aufgabe und Kunde einmal an der Reise statt an jedem Beleg — je Position überschreibbar
- Genau eine Abrechnung je Reise; nach dem Einreichen ist der Zeitraum gesperrt
- Privattage bei gemischt veranlassten Reisen erzeugen keine Pauschale
Belegerfassung & KI-Erkennung
- Mehrere Belege gleichzeitig ablegen — aus jedem entsteht eine ausgefüllte Position
- Mobile Erfassung mit Kamera, Fotomediathek oder PDF; der erste Beleg legt die Monatsabrechnung an
- Erkennung von Datum, Händler, Sitzland, Bruttobetrag, Währung, ausgewiesenen Steuersätzen und Belegart
- Übernahme feldweise per Kästchen; der Vorschlag bleibt an der Position und ist für den Prüfer sichtbar
- Hotelrechnung: Vorschlag zur Aufteilung in Übernachtung (7 %) und Nebenleistungen (19 %)
- Dublettenprüfung über Abrechnungsgrenzen hinweg — dieselbe Datei als Tatsache, derselbe Vorgang als Verdacht
- Eigenbeleg mit Pflichtbegründung, wo ein Beleg fehlt; Pauschalen sind davon ausgenommen
Pauschalen & Rechenkern
- BMF-Datensatz 2026 mit 166 Ländern und 48 Städten mit eigenem Satz, dazu Inland 28 / 14 / 20 €
- Mitternachtsregel, Acht-Stunden-Grenze, An- und Abreisetag ohne Mindestdauer
- Mahlzeitenkürzung 20 / 40 / 40 auf Basis des 24-Stunden-Satzes, mit Deckelung und Eigenbeteiligung
- Dreimonatsfrist, über Abrechnungsgrenzen hinweg mitgezählt
- Kilometerpauschale 0,30 € bzw. 0,20 €, individueller Firmensatz möglich; Übernachtungspauschale je Nacht
- Taggenau versionierte Sätze: ein neues BMF-Schreiben ändert keine bestehende Abrechnung
- Jede berechnete Zahl zeigt ihre Herleitung — für den Anwender wie für den Prüfer
Umsatzsteuer & steuerliche Bewertung
- Vorsteuer aus dem Bruttobetrag herausgerechnet; Kleinbetragsgrenze bis 250 € (§ 33 UStDV) automatisch erkannt
- Reverse Charge nach § 13b UStG als eigenes Kennzeichen — dort kommt die Steuer obendrauf statt heraus
- Ausländische Umsatzsteuer ohne deutschen Abzug, getrennt je Land als Vergütungskandidat ausgewiesen
- Bewirtung: geschäftlich 70 / 30 aufgeteilt, Arbeitnehmerbewirtung zu 100 % — Vorsteuer in beiden Fällen voll
- Bewertung jedes Betrags als steuerfrei, mit 25 % pauschalierbar oder individuell steuerpflichtig
- Fremdwährung mit Kurs und Kursherkunft (amtlicher, Tages- oder Kartenkurs); der Eurobetrag kommt vom Server
- Ohne ausgewiesenen Steuersatz bekommt eine Position keine Vorsteuer — geschätzt wird nichts
Freigabe & Revisionssicherheit
- Zweistufige Freigabe, je Stufe abschaltbar; eine Betragsgrenze erzwingt die kaufmännische Prüfung
- Freigeber ist der Vorgesetzte, wahlweise die Projektleitung — mit Eskalation und konfigurierbarem Vertreter
- Prüf-Cockpit nach Zuständigkeit statt nach Status, mit Massenfreigabe und benannten Teilerfolgen
- Hinweise werden beim Lesen neu beurteilt: ein nachgereichter Beleg räumt die Beanstandung ab
- Policy-Hinweise (Einreichfrist, Belegpflicht, Betragslimits) warnen, sperren aber nicht
- Festschreibung mit Aufbewahrung bis zum 31.12. des achten Jahres — Belege sind danach nicht mehr löschbar
- Audit-Trail mit Alt- und Neu-Wert je Änderung, vom ersten Entwurf an
Vorschuss & Auszahlung
- Vorschuss mit Betrag, Zahltag und Zahlweg; er folgt der Reise in ihre Abrechnung und mindert die Auszahlung
- Offener Rest aus genehmigt abzüglich gebucht steht in der Auszahlungssicht
- Push als Eingangsbeleg an sevDesk oder Lexware Office, mit Zahlungsabgleich zurück
- Ohne verbundenes System ein Zahlungslauf mit SEPA-Datei (pain.001.001.09) fürs Online-Banking
- Sperrgründe stehen an der Zeile — fehlende Bankverbindung oder Rückforderung statt versteckter Zeilen
- IBAN verschlüsselt gespeichert, nur maskiert angezeigt, jeder Klartext-Zugriff protokolliert
- Benachrichtigung bei Einreichung, Freigabe, Ablehnung und Zahlungsanweisung
Projekt, Weiterberechnung & Exporte
- Projektbezogene Positionen werden beim Festschreiben als Ist-Sachkosten ins Projekt gespiegelt
- „Reisekosten übernehmen" in Angebot und Rechnung — je Position eine einzeln entfernbare Zeile
- Vereinbarte Sätze je Projekt (Kilometer, Reisetag, Nacht) schlagen den Belegbetrag
- Eine Reservierung schließt die zweite Abrechnung derselben Position aus
- DATEV-Buchungsstapel (EXTF) mit Belege-ZIP; die Konten gelten erst nach ausdrücklicher Bestätigung
- Lohnrelevante Auswertung je Mitarbeiter und Monat samt der „M"-Fälle je Tag
- Betriebsprüfungs-Datensatz (Z3) mit dem SHA-256 jeder Belegdatei, dazu die Verfahrensdokumentation als Vorlage
Rollen & Datenschutz
- Eigenes Aktions-Set: eigene Abrechnung, Freigabe, kaufmännische Prüfung, Zahlung, Verwaltung, Sätze, Einstellungen, Export
- Vier Standardrollen — von „nur eigene Abrechnungen" bis zur Modul-Administration
- Sichtbarkeit serverseitig in jeder Abfrage erzwungen, nicht nur in der Oberfläche
- Kein tenantweiter Lesezugriff auf fremde Abrechnungen — Reisekostenbelege sind Beschäftigtendaten
- Keine Standortverfolgung; Orte stammen ausschließlich aus der Eingabe
- Keine Auswertungen zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG)
- KI-Belegerkennung je Mandant abschaltbar; ein Löschverlangen endet an der Aufbewahrungspflicht des § 147 AO
Teil einer durchgängigen Kette.
Reisekosten stehen nicht allein: Mit Projektbezug landet jede Position als Ist-Sachkosten im Projekt und von dort im abrechenbaren Bestand der Faktura. Den Abrechnungsbeleg unterschreibt der Mitarbeiter über das Signatur-Modul — dieselbe Datenbasis, kein zweites Werkzeug.
Häufige Fragen
Welche Pauschalen rechnet vemix?
Wer zahlt das Essen — und was passiert dann mit der Pauschale?
Warum sind Bewirtungskosten nur zu 70 % abziehbar — und wann zu 100 %?
Was macht die KI mit dem Beleg — und was nicht?
Ist die Abrechnung revisionssicher?
Wie kommt das Geld zum Mitarbeiter?
Muss jede Reise vorher beantragt werden?
Was passiert, wenn sich die Reise nach dem Antrag noch ändert?
Kann ich Belege unterwegs mit dem Handy erfassen?
Was passiert, wenn ein Beleg zweimal eingereicht wird?
Was ist mit Rechnungen aus dem Ausland, die keine Umsatzsteuer ausweisen?
Wie kommen Reisekosten auf die Kundenrechnung?
Wer darf welche Abrechnung sehen?
Bereit, Reisekosten ohne Excel abzurechnen?
Starten Sie kostenlos — Beleg fotografieren, Pauschalen rechnen lassen, freigeben, unterschreiben und auszahlen.